steinbock54 hat geschrieben:Mich interessiert Connys Buch auch nicht die Bohne. Finde diese ganze Wandlung von Conny an den Haaren herbeigezogen, glaube die Autoren wußten nicht, wie sie noch die Lücke bis zur Hochzeit von A § C füllen sollten. Dabei gibt es noch so viele Baustellen, wenn ich da nur an Horst denke, der taucht zwar immer wieder mal auf, aber das Wesentliche wissen wir immer noch nicht von ihm. Wer ist Horst Spilker wirklich, liebes Autorenteam, ich will das endlich wissen und es geht mir bestimmt nicht alleine so.
ZierFisch hat geschrieben:Schwuppdiwupp - das Buch ist fertig!![]()
Conny schickt ihr Buch an einen Verlag und gleich der erste sagt zu, das Buch völlig unverändert zu drucken. Schon wenige Minuten später liegen die fertigen Korrekturfahnen vor Conny - und zwar nicht die gesetzte Fassung, sondern die Andrucke! Ich konnte über die schnelle Bearbeitung des Buchs nur lachen. Normalerweise dauert dieser Prozess Wochen oder sogar Monate, je nachdem, was an dem eingegangenen Skript noch geändert werden muss. Erstmal kommt es nur sehr selten vor, dass ein Autor auf Anhieb einen Verlag findet, erst recht bei einem Debütroman. Und dass dieser Roman ohne jede Korrektur auskommt, das gibt es auch nur sehr selten. Zuerst wird das Skript von einem Lektor geprüft, ob es für die Veröffentlichung geeignet ist und ob es zum Verlagsprogramm passt. Dann wird mit dem Autor verhandelt. Ein Vertrag wird ausgehandelt (Honorar, Auflage etc.), die ersten Korrekturen werden besprochen. Allein das Korrekturlesen erfolgt in mehreren Arbeitsschritten, oft sind mehrere Personen daran beteiligt. Wenn an den Verlag keine Druckerei angeschlossen ist, muss ein externer Drucker gesucht werden, den man mit dem Druck des Buches beauftragt. Je nach Auftragslage des Druckers kann auch das wieder einige Zeit dauern. Die Umschlagsgestaltung (siehe Andruck auf Connys Tisch) und der Klappentext (wenigstens wurde heute dieser Begriff richtig angewandt) kommen erst viel später.
Haltet mich jetzt ruhig für kleinlich - aber ich arbeite in dieser Branche und staune mal wieder, wie unglaublich schlecht die Autoren für die Geschichte "Conny auf dem Weg zur Bestsellerautorin" recherchiert haben. Ich verstehe ja, dass am Ende einer TN wohl alles ganz schnell gehen muss - aber wäre da nicht weniger mehr gewesen?
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