von Katzenpfote am Mo 8. Feb 2010, 20:53
"Kinders", mich hat es auch gewundert, dass Bernhardt sich bei Conny über ihr Buch so echauffiert hat und dann herging und ein Ende für Connys Geschichte schrieb. Ich frage mich, was das von Bernhardt Conny gegenüber sollte, ihr wegen ihres Buches erst Vorwürfe zu machen, um dann wenig später hinzugehen und selbst etwas für Connys Buch zu schreiben. Das ist für mich doch irgendwo wieder feige von Bernhardt Conny gegenüber. Oder ist er mittlerweile der Meinung, dass er sich mit Conny über ihre bisher gewesene Ehe und um Conny für sich zurück zu gewinnen nicht mehr anders aussprechen kann als auf diese Weise? Wir wissen ja, dass Bernie intelligenzmäßig nie der Hellste war und es nach wie vor nicht ist. Aber vielleicht kennt er Conny nach 20 Jahren Ehe doch besser als Conny ahnt oder er hat sie erst durch Caros "Aktionen" - angefangen damit, dass er durch Caro schmerzlich erfahren musste, dass diese nicht seine leibliche Tochter ist - richtig einzuschätzen gewusst und somit kennengelernt. Dass Conny Bernhardt gegenüber gefühlsmäßig und damit psychisch nur äußerlich (so schätze ich es ein)
"dicht gemacht" hat, innerlich aber nach wie vor an ihm hängt. Ich unterstelle Conny keinerlei Böswilligkeit, aber ich hab inzwischen das Gefühl, dass sie, indem sie sich mit Robert einließ, Bernie damit nur eins auswischen wollte; dass Robert für Conny somit nur eine nette Abwechslung war, was Robert sehr richtig erkannt hat und worüber er jetzt mit Recht enttäuscht ist. Ich sage: Wenn dem so war, dann hätte Conny Robert von Anfang an, reinen Wein einschenken sollen und ihm gefühlsmäßig nicht solche Hoffnungen machen sollen und dürfen, wie sie es tat. Einerseits verstehe ich Conny, dass sie nun versucht, all ihre Erlebnisse mit und bezüglich Bernhardt während ihrer Ehe mit ihm in einem Buch zu verarbeiten und ich kann mir denken, dass Bernhardt es ganz allein für sich in seinem tiefsten Inneren verstanden hat, was Conny mit all dem meint. Denn ich glaube, sonst hätte er nicht weiter- und das Ende von Connys Geschichte geschrieben. Ich nehme an, Bernie war keineswegs sauer darüber, dass Conny dies alles aufgezeichnet hat, sondern darüber, dass sie bezüglich ihrer Aufzeichnungen insofern unvorsichtig war, indem sie es nach jeder Aufzeichnung nicht irgendwo so deponiert und somit verschlossen hat, so dass niemand außer ihr, Conny, an das Büchlein konnte.
Dabei fällt mir ein: Ich an Connys Stelle hätte, wenn ich die Idee gehabt hätte, meine privatesten, innigsten, intimsten Gedanken und Gefühle wo und wie auch immer niederzuschreiben, mit niemandem darüber gesprochen. Dies solange bis mein Buch für alle lesefertig - oder wie man es nennen mag und nennt - gewesen wäre.
Ich verstehe Conny, dass sie in Form dieses Buches versucht, ihre Gefühlle bezüglich ihrer Ehe mit Bernie zu verarbeiten; die wie wir sahen, alles andere als ein Zuckerschlecken und lustig wOb ricfhftOb richtigr. Aber wenn ich Conny geesen wäre, dann hätte ich meine Aufzeichnungen - wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte - irgendwo so gebunkert, dass kein Dritter, nicht einmal meine engsten Angehörigen - davon gewußt hätten geschweige denn wüßten. Es sei denn, die Person, die ihr Privatestes, Intimstes und damit auch Wertvollstes preisgeben will und preisgibt, sorry vielmals wenn ich hierbei der Meinung bin, dass solche Personen für mich in ihrem Hirn nicht mehr dicht sind! Aber jedem das Seine! Wie jeder gerade meint! Ob richtig oder verkehrt ist manchen dabei völlig egal Hauptsache sie können sich einbilden recht zu haben auch wenn sie in Wirklichkeit keine Ahnung haben von der TN. Damit bin uch nuiemandem zu nahe getreten. Keine Sorge!
LG Katzenpfötchen