von ZierFisch am Sa 20. Feb 2010, 07:44
IcCh bin der Meinung, dass Jonas es zwar mit seiner Fürsorge bisher etwas übertrieben hat, aber irgendwie kann ich das auch verstehen. Ich vermute, dass er Angst hat, Dana zu verlieren. Ich denke da an eine Szene zurück, wo JOnas und Dana am Pool saßen und sich über Lilianas Suizidversuch unterhielten. In dem Gespräch bat Jonas Dana händeringend, auf sich aufzupassen, damit das Kind nicht ohne Mutter aufwachsen muss. Wie Vanelein es schon mal in einem anderen Thread schrieb: Jonas' Verhalten ist wohl auf Verlustängste, die ihn seit seiner Kindheit immer wieder einholen, zurückzuführen.
Wenn er in den letzten beiden Folgen nicht mehr an Danas Seite war, könnte es ja sein, dass die beiden mal miteinander geredet haben. Das wurde uns dann wieder einmal vorenthalten. Ich weiß nicht, wie ich an Danas Stelle auf so viel Fürsorge reagieren würde, aber so schlimm finde ich sein Verhalten gar nicht. Es gibt garantiert Schlimmeres. Dana kann froh sein, dass sie Oskar nicht mehr am Hals hat. Lieber ein fürsorgliches Anhängsel als einen bissigen Wachhund! Jonas denkt vor allem an Danas Gesundheit, Oskar würde vor allem an "seinen Sohn" denken. Ich erinnere mich an eine Szene, in der Oskar Dana verbieten wollte, im CC zu arbeiten und sie dabei fast verprügelte! Bei aller Übertreibung hat Dana es mit Jonas doch immer noch besser als mit Oskar...
"In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst."
(nach Augustinus Aurelius)