von ZierFisch am Di 14. Sep 2010, 16:09
Edith hat Hanna nun also endlich gesagt, was damlas passiert ist. Der Auslöser für ihr plötzliches Geständnis war wohl, dass hanna beinahe ebenfalls gestürzt wäre. Ohne diesen Zwischenfall hätte Edith vielleicht noch weiter die Wahrheit verschwiegen. Es war also anscheinend ein Unfall, den Edith dann aber feige vertuschte - inspfern kann man schon sagen, dass sie die Verantwortung für Luises Tod trägt. Sie hat geschwiegen, um die eigene Haut zu retten (unter anderem damit ihr Ehemann ncihts erfährt) - und das ist absolut verantwortungslos. So ist sie auch schuld daran, dass Heinrich sich sein Leben lang für Luises Tod verantwortlich fühlte.
Edith hat Hanna gesagt, dass es ihr leid tut, was damals passiert ist. Doch mir scheint, sie hat selbst immer noch nicht so ganz begriffen, worum es hier eigentlich geht. Bei ihrem Gespräch mit Max in der Villa faselte sie die ganze Zeit nur davon, wie schlimm es für sie war, 25 Jahre lang nicht darüber reden zu können (O-Ton: "Ich habe so lange gelitten..."). So ein Blödsinn. Niemand hat sie gezwungen. An Max' Stelle wäre mir da auch der Kragen geplatzt. Und dann noch die dreiste Lüge und die bewusste Falschdeutung des Briefs von Heinrich, mit dem sie ihn als Mörder darstellen wollte, um - wie immer - die eigene Haut zu retten. Ich denke, ich hätte genauso gehandelt wie Max und ihr den Rücken gekehrt. Bleibt nur die Frage: Lernt Edith endlich mal daraus?
"In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst."
(nach Augustinus Aurelius)