von ZierFisch am Fr 17. Sep 2010, 19:03
Ich glaube, für Edith war der ausschlaggebende Punkt, dass Max sie doch noch zur Hochzeit eingeladen hat. Mir scheint, da hat sie endlich begriffen, was Familie bedeutet. Besser spät als nie, oder? Das mitt Oskar war allerdings ganz sicher nicht von ihr geplant. Erst war es ihr ernst mit der Flucht. Das merkte man vor allem in der Szene in Roberts Laden. Da sagte sie, sie wolle Proviant mitnehmen und fügte ganz leise hinzu: "oder auch eine Erinnerung."
Ich denke mal, sie hat erst kurz vor der Flucht die Polizei informiert. Oskars Tod fand ich dennoch etwas merkwürdig. Der SEK-Mann sagte hinterher zu Edith: "Wir hatten keine Wahl." Hätten sie das nicht doch gehabt? Schließlich wurde das SEK nicht von Oskar bedroht und er ging mit erhobenen Händen nach draußen. In jedem Fernsehkrimi bedeuten erhobene Hände Kapitulation.
"In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst."
(nach Augustinus Aurelius)