Hanna und ihr Vater

Hier wird über die Forsetzung von Alisa gesprochen,
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Hanna und ihr Vater

Beitragvon ZierFisch am Sa 6. Mär 2010, 20:38

Was meint ihr: Was für ein Verhältnis haben Hanna und ihr Vater Heinrich zueinander?

Mir kommt Heinrich manchmal noch wie ein großes Kind vor, der von seienr Mutter uind nun auch von seiner Tochter versorgt wird. Und er hat nie gelernt, seine Tochter loszulassen, reagierte bisher sogar sauer, wenn sie ihren eigenen Weg gehen wollte. Sicher ist sein Verhalten mit dem frühen Tod seiner Frau zu erklären. Neulich war ja mal der Grabstein eingeblendet: Demnach muss sie erst 27 Jahre alt gewesen sein, als sie starb. Und laut Rollenprofil war Hanna damals erst 4. Dass das ein harter Schlag für einen Vater ist, kann ich mir sehr gut vorstellen. Aber seine Art, Hanna behüten zu wollen, grenzt schon fast an Gängelung. Hannas Oma lässt ihr wesentlich mehr Freiheiten.

Das ist meiner Meinung nach auch gestern wieder in den Szenen deutlich geworden, als Hanna erst ihrem Vater und dann ihrer Oma von Maximilian erzählte. Während Oma Gitti erst mal ruhig zuhörte und dann sehr verständnisvoll reagierte, warf Heinrich gleich mit vorschnellen Bedenken um sich: "Das ist eine ganz andere Welt", "Der ist nichts für dich" usw. Möglicherweise sagt er ihr das wegen eventueller einschlägiger Erfahrungen mit Edith. Aber er urteilt über Maximilian, ohne ihn jemals kennen gelernt zu haben. Und das ist meiner Ansicht nach keine große Hilfe für Hanna. Schließlich ist Maximilian ganz anders als Edith. Würde Heinrich ihn kennen, wäre ihm das auch klar, und dann wäre er sicher ein viel besserer Ratgeber für seine Tochter.
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Re: Hanna und ihr Vater

Beitragvon steinbock54 am So 7. Mär 2010, 12:49

Bei manchen Vätern ist das so, die wollen nicht sehen, dass die Töchter erwachsen sind und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Bei Heinrich ist das besonders schlimm, da er seine Frau früh verloren hat und er für Hanna da sein mußte. Dadurch hat er noch eine engere Bindung zu seiner Tocheter gehabt, als dies noch mit einer Mutter der Fall gewesen wäre, er hat sich voll auf Hanna konzentriert und wahrscheinlich nach dem Tod seiner Frau, auch keine andere Liebe gefunden. Er will wohl nicht auch noch Hanna verlieren und klammert deshalb so.
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Re: Hanna und ihr Vater

Beitragvon ZierFisch am Mo 8. Mär 2010, 16:42

Mag ja sein, dass du Recht hast. Und irgendwie tun mir Eltern immer leid, die so klammern. Trotzdem habe ich auch heute über Heinrich den Kopf geschüttelt. Er redetet gegenüber Stefan davon, dass der Fischerkrug besser läuft, wenn Hanna da ist. Aber nicht etwa, weil sie mit neuen Kreationen neuen Schwung in den verstaubten Laden bringt. Verändern darf sie nichts. Es genügt, dass sie da ist, damit (O-Ton Heinrich) "die Sonne aufgeht". Na, das wird dem Fischerkrug ja helfen ;) . Er liebt seine Tochter über alles und will nur das Beste für sie. Aber leider verwechselt er das mit einengen.
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