Puh, mich hat Oskar heute total genervt. Erst hört er zufällig, wie Jonas und Dana ihrem Kind ein Schlaflied vorsingen (übrigens das, was angeblich von Liliana stammte), dann geht er zu Edith und schimpft wie ein Rohrspatz. Als er ankündigte, Dana und Jonas fertigzumachen, klang er fast so wie das Rumpelstilzchen aus dem Märchen: "Und morgen hol' ich der Königin ihr Kind". Und erst am nächsten Morgen, als er sich einmischte, da fand ich ihn besonders widerlich. Aber Dana hat sich gut gewehrt, als er sie bedrängte. Das muss man ihr lassen. Wobei wir allerdings schon wieder bei einem Thema der vergangenen Tage wären: Oskars heutiger Auftritt sollte für Dana das Alarmsignal sein, nun doch schnellstens die Villa zu verlassen. Und Edith sollte endlich einsehen, was für ein Riesenfehler es war, Oskar in die Villa einzuquartieren. Wer jetzt noch glaubt, Oskar habe friedliche Absichten und wolle "für Harmonie sorgen" (O-Ton Oskar), dem ist echt nicht mehr zu helfen. Und so verzweifelt, wie Oskar gegenüber Edith tut, ist er ganz und gar nicht. Das ist "nur" verletzter Stolz. Der Geier ist verwundet und hackt um sich.
Am Ende der Folge hat sich "Rumpelstilzchen" dann das Kind geholt. Und laut der Bildergalerie für morgen erreicht er damit schon mal eins seiner Ziele: Er treibt einen Keil zwischen Dana und Jonas. Oskar auf Erfolgskurs. Bei dem Gedanken wird mir schlecht.
