von ZierFisch am Mi 1. Jun 2011, 18:26
Irgendwie kann ich Lena verstehen, dass sie, wie sie sagt, "ihren Körper nicht verkaufen" will. Aber dann sollte sie sich ein anderes Label und am besten auch einen anderen Produzenten suchen. Es gibt eben doch einige Labels, die ihren Künstlern völlig freie Hand lassen. Diese Chefin kommt genauso arrogant und schnöselig rüber wie viele in der Branche. Es geht nur um Verkaufszahlen, künstlerische Ambitionen sind bei solchen Labels, die schnell mal ein neues Pop-Sternchen aus dem Boden stampfen, leider nicht gefragt. Lena fällt es schwer, Berufliches und Privates zu trennen, weil sie in beides viel investiert hat. Gregor macht diese Trennung meiner Meinung nach zu krass. Wenn man mit der Partnerin zusammenarbeitet, lässt sich eine Vermischung von Beruflichem und Privaten oft nicht vermeiden. ICh habe mich heute über ihn gewundert. Bis diese Maja auftauchte, war er doch auch von Lenas Konzept überzeugt und von dem Video begeistert. Also hätte er doch ruhig auch gegenüber dieser Maja dazu stehen können. Vielleicht hätte sie auch ihn mit seiner Erfahrung gehört. Oder aber er hätte Lena vorwarnen können, was Maja für Ansprüche stellen könnte. Schließlich kennt er sie schon lange aus seiner aktiven Zeit als Produzent. Er hielt sich heute auffallend zurück und ließ Lena bei Maja auflaufen. Auch nicht gerade die feine Art.
Als Maja verlangte, den Song noch schneller aufzunehmen und erst recht, als sie das dann auch tatsächlich probierten, ist mir leicht übel geworden. Der Song "Say my name" gefällt mir besser als "Love of my live", aber eher in der Klavier-Version. Schon die Version aus dem Video fand ich grenzwertig, das klang zu sehr nach Mainstream-Pop. Noch schneller kann dem Song meiner Meinung nach nur schaden.
"In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst."
(nach Augustinus Aurelius)