Kein Tag wie jeder andere (unsere eigene Geschichte)

Hier kann man über alles reden was neben Alisa noch so im Leben passiert :)

Kein Tag wie jeder andere (unsere eigene Geschichte)

Beitragvon ZierFisch am Mo 1. Mär 2010, 16:59

Petra musste noch so einige Untersuchungen über sich ergehen lassen. Eigentlich hatten sie sich schon verabschiedet, aber Felix hielt das nicht aus. Er wartete im Flur. Viel wusste er noch nicht über sie. Hatte sie einen Freund? So hübsch wie sie war, war etwas anderes wohl kaum vorstellbar. Sie kannten sich ja erst wenige Minuten. Was, wenn er sich wieder so täuschte? Hübsch war Karin schließlich auch. Und was hatte er sich da eben alles anhören müssen. Felix schnaubte wütend. Da hatte er auf eine Aussprache gehofft, wollte ihr sogar noch einmal eine Chance geben, und dann das. Ach egal. Es war vorbei, und Petra war vielleicht seine neue Chance. Felix glaubte nicht an die Liebe auf den ersten Blick. Aber nun war es um ihn geschehen.

Mitten in seine Gedanken hinein hörte er die Stimme des Arztes: "Sind Sie der Freund von Frau Altmann?"
Das war die Gelegenheit. Felix wollte gerade antworten, da vernahm er hinter sich eine andere Stimme. "Jens Altmann. Ich bin der Ehemann von Petra."

So ein Mist. Felix musste sich ganz schnell etwas einfallen lassen.
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Re: Kein Tag wie jeder andere (unsere eigene Geschichte)

Beitragvon Katzenpfote am Mo 1. Mär 2010, 18:51

Wohlerzogen wie Felix war, stellte er sich Herrn Altmann vor und berichtete ihm, wie es dazu kam, dass dessen Frau Petra ihm, Felix vor die Füße gefallen war. Jens Altmann bedankte sich bei Felix, dass er so schnell zur Stelle war, um ihr zu helfen und sie verabschiedeten sich mit einem netten Händedruck voneinander.
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Re: Kein Tag wie jeder andere (unsere eigene Geschichte)

Beitragvon ZierFisch am Mo 1. Mär 2010, 21:50

In diesem Augenblick flog die Tür auf, und Petra humpelte, auf zwei Krücken gestützt, herein. "Hallo Schatz!" rief sie, und Jens schloss sie in seine Arme. Felix sah verlegen weg. Dieser Jens Altmann schien ja ganz nett zu sein. Umso peinlicher wäre es, wenn er merkte, dass Felix sich in seine Frau verliebt hatte. Still und heimlich wollte er sich davonschleichen, doch das bemerkte Petra. "Halt!" rief sie. "Schatzi, darf ich dir meinen Retter vorstellen?" "Schon passiert", antwortete Jens und grinste. "Er hat mir schon von seiner Heldentat berichtet." Alle lachten. Und Felix fasste sich ein Herz. "Wie geht es denn deinem Fuß jetzt?" fragte er. Petra verzog das Gesicht. "Ich muss ihn schonen. Drei lange Wochen lang darf ich nichts machen..."

"Du kannst sie ja mal besuchen", schlug Jens vor. "Ein bisschen Beschäftigung kann sie sicher gebrauchen." "Okay, äh, ich melde mich mal." Felix ging. Die Nummern hatten sie ja zum Glück schon ausgetauscht.

Als er endlich seine Wohnung erreichte, atmete er tief durch. Puh, das war ein Tag gewesen! Erschöpft warf er seine Jacke in irgendeine Ecke und betrat die Küche. Jetzt brauchte er erstmal etwas anständiges zu Essen. In der Küche saßen seien beiden WG-Kumpel, mit denen er sich die Wohnung teilte. Einen von ihnen, Stefan, kannte er schon seit Kindergartentagen. Sie waren so eng befreundet, dass sie sich gegenseitig durchschauten, und so war es auch diesmal. "Na, wen hast du denn heute abgeschleppt?" fragte Stefan feixend. Felix stutze. Dann erzählte er alles. Angefangen von der misslungenen Aussprache mit Karin, bis hin zu der Begegnung mit Petra und Jens.
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Re: Kein Tag wie jeder andere (unsere eigene Geschichte)

Beitragvon Katzenpfote am Mo 1. Mär 2010, 23:15

Während des Essens erzählte Felix seinem Freund Stefan aus Kindertagen, dass es ihn schon sehr viel Kraft gekostet hatte, sich nochmal mit Karin zu treffen. Aber das Treffen mit Karin sei für ihn auch hilfreich gewesen. Denn jetzt könne er endlich einen Schlusstrich unter seine und Karins Beziehung ziehen, habe somit für sich Klarheit und auch wenn es schade sei, dass Petra verheiratet ist, könnten sie und ihr Mann Jens für ihn, neue, weitere gute Freunde werden. Als Felix fertig war mit dem Essen, bei dem Stefan ihm mit einem Bier Gesellschaft geleistet hatte, gab Stefan seinem Freund noch den guten Rat mit auf den Weg, sich niemals in eine Ehe einzumischen, auch wenn die Frau ihm noch so sympathisch ist und ihm noch so gut gefällt. Ärger und Enttäuschungen seien vorprogrammiert, so Stefan. "Du kennst mich doch und weißt, dass ich sowas niemals täte" war Felix`Antwort auf Stefans Äußerung. Sie tranken ihr Bier aus, brachten ihr Geschirr in die Küche, spülten es ab und dann ging jeder totmüde aber zufrieden in sein Bett und schlief einem neuen ereignisreichen Tag entgegen.
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Re: Kein Tag wie jeder andere (unsere eigene Geschichte)

Beitragvon gaia am Di 2. Mär 2010, 09:45

am nächsten tag machte sich felix auf den weg ins krankenhaus, nachdem er sich endlos scheinende anhörungen über sich ergehen liess. er stellte soeben sein fahrrad hin,da kam petra ihm entgegen. hallo, petra, was machst du denn hier? du humpelst ja gar nicht mehr.
die frau starrte ihn völlig verwirrt an. wer sind sie? fragte die frau. kennen wir uns? aber petra, du hattest doch gestern einen unfall und ich hab dich ins krankenhaus gebracht. ach so, sie waren das. meine schwester hat mir von ihnen erzählt. ich hätte mich jetzt gerne noch etwas mit ihnen unterhalten, aber ich muss leider zur arbeit, tschüss................... und weg war sie.
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Re: Kein Tag wie jeder andere (unsere eigene Geschichte)

Beitragvon steinbock54 am Di 2. Mär 2010, 09:56

Felix schaute ihr verdattert hinterher, er dachte, das habe ich doch nur geträumt. Aber er hatte auch gleich eine Idee, wie er diese Frau evtl. wiedersehen könnte. Da ja Petras Mann ihn eingeladen hatte, Petra zu besuchen, machte sich Felix auf den Weg zu Petras Wohnung, um mehr über ihre Schwester zu erfahren. Leider hatte er Pech und traf Niemanden zu Hause an. Enttäuscht setzte er sich wieder auf sein Fahrrad und radelte zur Uni, um die nächste Vorlesung nicht zu verpassen.
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Re: Kein Tag wie jeder andere (unsere eigene Geschichte)

Beitragvon Katzenpfote am Mi 3. Mär 2010, 17:38

In der Vorlesung sitzend schweiften seine Gedanken immer wieder zu Petra und Jens. "Aha" sagte Felix sich "Petra hat also eine Zwillingsschwester". Er bschloss, wenn die Vorlesung beendet und er wieder zu Hause ist, bei Petra und Jens anzurufen. Er hatte Glück. Jens war am anderen Ende der Telefonleitung. Felix berichtete Jens von seiner heutigen Begegnung mit einer Frau, die Petra zum Verwechseln ähnlicht sieht, dass er als er sie ansprach bezüglich ihrer Reaktion total verdutzt gewesen sei und fragte, ob er richtig in der Annahme gehe, dass Petra eine Zwillingsschwester habe. Jens lachte, antwortete Felix, dass er sehr gut verstehe, dass dieser erst einmal total verdattert war. Aber seine Annahme sei richtig. Petra hat eine Zwillingsschwester. Sich erkundigend, ob es Petra inzwischen besser geht, bejahte Jens dies mit den Worten, dass er sich bei einem Besuch bei ihnen gerne selbst davon überzeugen kann und lud Felix herzlich ein.
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Re: Kein Tag wie jeder andere (unsere eigene Geschichte)

Beitragvon steinbock54 am So 7. Mär 2010, 14:10

Nach der Vorlesung besuchte Felix Petra und Jens. Sie unterhielten sich eine ganze Weile über alles Mögliche, bis sie endlich auf Petras Zwillingschwester zu sprechen kamen. Felix fragte, ob es möglich wäre. sie zu treffen, denn er würde sie gerne näher kennenlernen. Petra riet Felix sehr behutsam an die Sache heranzugehen, denn ihre Schwester (ich nenne sie mal Iris) hätte gerade eine große Enttäuschung hinter sich. Sie hat nämlich erfahren, dass ihr Freund sie schon seit geraumer Zeit betrügt und deshalb hat sie sich von ihm getrennt. Zur Zeit ist Iris nicht so gut auf die Männer zu sprechen, da es nicht die erste Enttäuschung ist, die sie erfahren mußte. Felix fragte Petra, ob sie ihm nicht helfen könnte Iris zu erobern. Petra bat Felix ein wenig Geduld zu haben, bis sie wieder gut zu Fuß sein würde, in der Zwischenzeit würde ihr sicher auch was einfallen, wie Felix Iris treffen könnte. Felix gab Petra seine Telefonnummer, dass sie ihn anrufen könnte, sobald sie eine Möglichkeit sieht, dass er Iris näher kennenlernen kann.
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Re: Kein Tag wie jeder andere (unsere eigene Geschichte)

Beitragvon ZierFisch am Mo 8. Mär 2010, 16:36

In diesem Moment klingelte Felix' Handy. Seine Mutter. Felix unterdrückte ein genervtes Stöhnen. Seit seine Schwester vor einem Jahr der Familie den Rücken gekehrt hatte, sprach seine Mutter nur ncoch im weinerlichen Tonfall. Felix wusste nicht, was damals vorgefallen war. Seine Schwester, zu der er als einziges Familienmitglied noch Kontakt hatte, sprach nicht darüber, ebenso wenig wie ihr Mann. Und in der Familie Steiner war das Thema tabu. Sein Vater hatte strengstens verboten, dass Stefanies Name überhaupt noch mal erwähnt wurde.

"Komm bitte heute Abend zum Essen", sagte seine Mutter. "Dein Vater will etwas Wichtiges mit dir besprechen." Felix konnte sich schon denken, was es war. Immer wieder lag ihm sein Vater in den Ohren, den Studiengang zu wechseln, damit er in die Firma einsteigen könnte. Doch Felix hatte kein Interesse daran. Schließlich wollte sein Bruder Markus lieber heute als morgen Chef der Firma werden. Felix dagegen ging lieber seinen eigenen Weg. Zähneknirschend brummte er ein "Ja, bis später" ins Telefon und legte auf. Petra und Jens sahen ihn fragend an. "Ich muss los", sagte er und verließ die Wohnung. Viel lieber hätte er den Abend in seiner WG mit seinen Kumpels verbracht.

Während Felix also das Familienessen notgedrungen über sich ergehen ließ, saß Iris am anderen Ende der Stadt in ihrer Wohnung. Der Fernseher flimmerte, doch was da gezeigt wurde, ging irgendwie an Iris vorbei. In einem Programm lief ein Krimi, in dem das Mordmotiv wieder einmal ein Seitensprung war. Davon hatte sie genug. Sie zappte weiter. In einem anderen Programm lief ein Fußballspiel, im nächsten versuchten Möchtegern-Stars, zu singen. Iris stöhnte und schaltete ab. Im Radio liefen nur Liebeslieder, weil heute Valentinstag war. Iris beschloss, früh schlafen zu gehen. Doch kaum lag sie im Bett, kamen ihr die Tränen. Noch vor wenigen Tagen hatte Markus neben ihr gelegen, ohne dass sie ahnte, was für ein Doppelleben er führte. Es tat weh, als Iris daran dachte, wie sie nichts Böses ahnend in die Wohnung kam und Markus und ihre beste Freundin im Bett erwischte. Sie hatte genau dort gelegen, wo Iris jetzt lag. Angeekelt verließ Iris das Bett und legte sich auf's Sofa.

Doch an Schlaf war nicht zu denken. Zu oft kreisten Ihre Gedanken um ihren Liebeskummer. Doch plötzlich hielt sie inne. Jemand anders hatte sich in ihre Gedanken geschlichen. Dieser Junge, den sie vorm Krankenhaus getroffen hatte, Felix hieß er. Ein bisschen jung, aber nett war er ja. Gut sah er auch aus. Sie seufzte. Davon hatte sie sich bisher immer blenden lassen. Alle ihre Verflossenen waren nett und gutaussehend gewesen und hatten sogar einige Gemeinsamkeiten gehabt. Und alle hatten sich später als bittere Enttäuschungen entpuppt. Wie sicher war sie sich bei Markus gewesen! Und jetzt das…! Sie stutzte. Felix und Markus waren sich einfach zu ähnlich. Ein paar Jahre Altersunterschied zwar, aber sonst passte alles. Sogaar das gleiche offene, gewinnende Lächeln, das Iris von Anfang an fasziniert hatte. Die Ähnlichkeiten waren so verblüffend, dass man sie fast für Brüder halten konnte. Wütend schleuderte Iris ein Kissen gegen den Fernseher. Nein, Markus Steiner reichte. Auf gar keinen Fall brauchte sie noch mal so einen.

In diesem Augenblick hörte Iris ein verräterisches Kratzen an der Wohnungstür. So ein Mist, dachte sie. Sie hatte vergessen, Markus den Schlüssel abzunehmen.
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Re: Kein Tag wie jeder andere (unsere eigene Geschichte)

Beitragvon ZierFisch am Fr 19. Mär 2010, 18:25

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